VERPFLICHTUNG ZUM UMWELTSCHUTZ

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VERPFLICHTUNG ZUM UMWELTSCHUTZ

Schneider & Sohn verpflichtet sich zum Erhalt naturbelassener Bereiche des Betriebsgeländes, um ökologisch bedeutsame Lebensräume zu erhalten.

Vor dem Start neuer Projekte stehen deren sämtliche Umweltauswirkungen auf dem Prüfstand. Erst wenn die gründliche Analyse positiv ausfällt, erfolgen Detailplanung und Umsetzung.

Wir erstellen Pläne für die Notfallvorsorge und die Gefahrenabwehr für alle potenziellen Umweltauswirkungen auf unserem Gelände oder auch außerhalb.

 

 

ZIEGEN IM STEINBRUCH

Streuobstwiese erwacht zu neuem Leben

Es war einmal eine Streuobstwiese mit vielen Apfelbäumen, manche waren alt und groß, manche jung und noch klein. Sie bot während des ganzen Jahres vielen Tieren Raum und Natur. Im Frühjahr sammelten die Bienen Nektar aus den Blüten. Im Herbst kamen viele Wespen, Hornissen, Vögel und auch Mäuschen vorbei, die sich über die Früchte freuten. Auch die Menschen bewunderten die prallen Äpfel, zu deren Gedeihen sie mit dem jährlichen Obstbaum-Schnitt beigetragen hatten.

Doch mit der Zeit blieben nur noch die tierischen Besucher. Die Streuobstwiese verwilderte, der Ertrag fand keine Abnehmer mehr. Achtlos verrotteten die schönen, naturbelassenen Früchte an den Zweigen und auf dem Boden. Sie entsprachen nicht mehr der Norm und ihr Sammeln machte zu große Mühe. Das Ende der Streuobstwiese? Nein, denn es gibt ein Happy End.

Eine Geschichte von der viele Mitarbeiter der Fa. Schneider & Sohn nichts wissen: Im Steinbruch gibt es eine große Streuobstwiese, angelegt von Willy Schneider. Im Lauf der Jahre geriet sie tatsächlich etwas in Vergessenheit und die Natur versuchte, sich diese zurückzuerobern. Daher wurde in verschiedenen Sitzungen diskutiert, wie man die begleitende Flora am bestem aus dem Weg räumt, um wieder an die Bäume zu kommen. Herbizide, Bagger, Sprengstoff, sogar Lufteinsatz waren im Gespräch. Zum Schluss fiel die Entscheidung, Natur mit Natur bekämpfen zu wollen.

Nach der Einfassung mit einem Elektrozaun zogen Ziegen auf die zugewachsene Streuobstwiese. Die Vierbeiner hatten immer Hunger und freuten sich über das reichhaltige Menü. So verschwand der unerwünschte Bewuchs zum großen Teil auf natürliche Weise und die Apfelbäume konnten wieder aufatmen. Das Wenige, das die Ziegen verschmähten, beseitigte die Motorsäge. Kaputte Bäume wurden fachmännisch durch neue, kleine ersetzt. So erstrahlt der Obstpark (so heißen Streuobstwiesen heute) von Willy Schneider in neuer Frische.

Willy Schneider pflanzte die Streuobstwiese mit dem Gedanken, dass sich die Mitarbeiter im Herbst Obst von den Bäumen kostenlos holen können. Dank der Ziegen und fleißigen Helfer ist das auch ab 2022 wieder möglich und der Wunsch von Willy Schneider wird erneut Wirklichkeit.